Unsere Projekte

Informationen rund um Stellwerk-Projekte

Nähprojekt

Der Therapeutische Zuverdienst näht für die Fünftklässler

Gymnasium Hankensbüttel unterstützt mit nachhaltiger Idee Stellwerk-Projekt
Der Nachhaltigkeitsgedanke verbindet – Plastiktüten wird der Kampf angesagt

Dieser gemeinsame Gedanke war die Grundlage des Projekts. Die Aufgabe: 150 Stofftaschen für die Bücherausgabe der 5. Klässler zu nähen. Die anfängliche Unsicherheit wurde schnell von der Motivation abgelöst, diese neue Herausforderung zusammen mit den Teilnehmern erfolgreich zu meistern.

Im Rahmen eines Nähprojektes haben flinke Hände freitagnachmittags fleißig die kreative Seite hervorgeholt und kräftig gewerkelt. Und so kämpfte man sich durch das „Stoffe zusammenschneiden“, das „ Henkel annähen“ und letztendlich das „Logo aufbügeln“ zum Ziel. Entstanden sind 150 wundervolle Ergebnisse, die auch darüber hinaus viel Begeisterung erfuhren. Die Atmosphäre war stets harmonisch und witzig. Viele Erfahrungen wurden seitens der Teilnehmer gemacht, die dann wieder in neues Selbstbewusstsein umgesetzt wurden.

Die Übergabe der Taschen findet am 31.07.17 im Gymnasium Hankensbüttel statt.
Und so findet der Inklusionsgedanke einen gebührenden Abschluss.

 

 

Hintergrund

Aus einem Projektstudium ist im August 2014 das Nähprojekt in der Kontaktstelle entstanden. Während der offenen Treffzeit dienstags von 14:00 – 18:00 Uhr wurden Loops, Schlüsselanhänger, Schlafmasken und Coolpacks genäht. Diese wurden dann im Oktober 2014 beim Herbstmarkt im Hause von den Teilnehmerinnen verkauft.

Aus dem Nähprojekt entwickelte sich eine große Begeisterung für das Nähen, sodass eine Zusammenarbeit mit dem Therapeutischen Zuverdienst in Form einer Beschäftigungsstelle beim DRK im "Anziehpunkt" entstehen konnte. Mit Begeisterung können dort aus gespendeten Stoffen und Materialien kleine Geschenke als Dankeschön für Spender genäht werden.

Ein Anfang ist gemacht. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen des DRK-Anziehpunktes Frau Zeuke und Frau Reitmeyer. Projektleitung: Franziska Rohde in Zusammenarbeit mit Andrea Tornow und Susan Gantze


Gartenprojekt Therapeutischer Zuverdienst

Eine „Wohlfühloase“ entsteht. Im Rahmen des Therapeutischen Zuverdienstes fand im Sommer ein 3-monatiges Arbeitsvorbereitungsprojekt statt.

Mit ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde im Zeitraum vom 01.07.-30.09.2016 der Garten der Kontaktstelle verschönert. Mit Unterstützung eines päd./handwerklichen Mitarbeiters und den Mitarbeiterinnen des Therapeutischen Zuverdienstes entwickelten die Teilnehmenden tolle Ideen, die fleißig umgesetzt wurden. Eine zu Beginn kahle Wand wurde gestrichen, bepflanzt, mit Holzarbeiten und einem Kräuterregal versehen. Ein Gartenbrunnen wurde angelegt, die Gartenhütte in das Konzept farblich mit eingebettet und verschönert. Zum Abschluss wurde eine massive Holzbank, unsere „Wohlfühlbank“ gebaut.

Von der Sparda-Bank gab es finanzielle Unterstützung für die Umsetzung des Projektes. Der Hagebaumarkt Gifhorn unterstützte uns mit einer großen Pflanzen- und Materialspende.

Vielen Dank an die großzügigen Spender, die uns die Umsetzung dieses tollen Projektes ermöglicht haben!

Ein weiterer Dank gilt natürlich unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die fleißig und zuverlässig dabei waren und mit viel Kreativität und Engagement Ideen entwickelt und umgesetzt haben.

Wenn Sie unsere „Wohlfühloase“ gern einmal selbst anschauen möchten, besuchen Sie uns gern zu den Kontaktstellen-Öffnungszeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Laufen – Sport für die Seele

Auf Wunsch nach mehr Ausdauertraining in der Fußballgruppe ist die Idee einer Laufgruppe entstanden. Gesagt, getan.

Laufen in Gemeinschaft macht einfach mehr Spaß und es fällt nicht mehr so schwer, den „Schweinehund“ zu überwinden - und Zeit zum Reden haben wir auch noch. In der Laufgruppe sind Anfänger und Fortgeschrittene willkommen.

Gemeinsam laufen wir 4 km. Unser Ziel ist es, nächstes Jahr 2016 den Braunschweiger Nachtlauf mit zu laufen. Das Schöne am Laufen ist der positive Nebeneffekt, dass Sport direkt das psychische Wohlbefinden verbessert.

Die Laufgruppe trifft sich immer mittwochs ab 14.00 Uhr an einem verabredeten Ort.

Informationen erhalten Sie bei S. Gantze Tel.: 05371 14382. Projektleitung: Susan Gantze (Dipl. Sozialarbeiterin) und H. Krüger (i.A.)


Übungsleiterausbildung

Mit Hilfe von Spenden wurde es möglich, dass zwei Teilnehmer der Fußballgruppe eine Übungsleiterausbildung im Breitensport machen können. Sie hatten beide den Wunsch, sich mehr in der Fußballgruppe zu engagieren und mehr Verantwortung zu übernehmen.

Um die Eigenverantwortung und Ressourcen der Teilnehmer zu fördern, entstand die Idee des Übungsleiterprojektes. Seit Anfang 2015 wurden schon einige Seminare besucht. Dort lernen beide, wie man Übungsstunden strukturiert, sowie das  Anleiten von Spielen und Übungen, Grundlagen der Sportmedizin, Erste Hilfe …

Mittlerweile hat ein Teilnehmer Ende 2015 seine Übungsleiterausbildung abgeschlossen haben und darf seitdem offiziell im Sportverein oder auch bei uns in der Fußballgruppe das Training leiten.

Projektleitung: Susan Gantze (Dipl. Sozialarbeiterin) 


Stellwerk-Zeitung

Unter dem Dach der Tagesstätte am Steinweg hat sich eine Gruppe von Stellwerkern zusammengefunden, um die redaktionelle Arbeit zu übernehmen...
„Wir möchten informieren, unterhalten, erklären und unterstützen.“ Wir schreiben frei und unzensiert!
Leserbriefe bitte an: stellwerkzeitung@live.de

 


Meine Seele tickt anders -

ein Projekt in Zusammenarbeit von Anke Sondhof, Künstlerin, Stellwerk e. V., der Psychiatrischen Tagesstätte
und Menschen, die Depression kennen.

Idee

Die Krankheit Depression ist vielschichtig und für jeden Einzelnen anders spürbar. In diesem Projekt haben Betroffene und Angehörige über ihre Erfahrungen mit der Krankheit gesprochen und gemeinsam mit Anke Sondhof ein Bild ihrer Erlebniswelt geschaffen.

Entstanden ist eine Plakatserie mit insgesamt 12 verschiedenen Plakaten, die seit September 2012 über ein Jahr hinweg im monatlichen Wechsel an insgesamt 130 öffentlich zugänglichen Stellen in Gifhorn und Umgebung ausgehängt werden.

Ziel

Es ist uns wichtig, das Thema "Depression" in die Öffentlichkeit zu bringen und dadurch zu enttabuisieren.
Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, ihr eigenes Erleben im Zusammenhang
mit Depression zu benennen.

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